Das Camptagebuch

Hier schreiben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kunstcamps über ihre Eindrücke, Entdeckungen, Erfahrungen und Erlebnisse während ihres Aufenthalts in Breitnau vom 05. bis zum 09. September 2011. Unter Film gibt es verschiedene Ergebnisse des Camps als Video zu sehen, unter anderem den Beitrag “3 Ender“. Weitere Fotos und Reaktionen findest du unter Fotos/Galerie und Presse.

Vom 18. bis 22. November 2011 werden die Arbeitsergebnisse aus dem Kunstcamp in einer Ausstellung im Kunstverein Freiburg ausgestellt.

Die Ausstellung eröffnet am 18. November 2011 um 18.30 Uhr offiziell die 22. Baden-Württembergischen Jugendkunstschultage 2011 in Freiburg.

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ein Fazit

so.In dem Fall muss ich mich hier auch mal ergießen…

Nach der Zeit einer völlig abgeratzten Heimfahrt blicken mir zwei, mehr als nur von Übermüdung gezeichnete Augen, im Spiegel entgegen.Aber es sind Augen,und das möchte ich an dieser Stelle besonders betonen:es sind Augen,die Unglaubliches gesehen haben in den letzten fünf vergagenen Tagen.Nicht nur die anmutige Schönheit eines paradisisch erhaltenen Luftkurortes im schwärzesten Herzen des  Schwarzwaldes.Auch nicht zu sprechen von den kulinarischen Leckereien am Mittagstische…es waren vielmehr die Persönlichkeiten und ihre Werke,die mich dieser Tage beeindruckt haben.Und vorallem die Art und Weise,wie besagte Persönlichkeiten ihre Werke miteinander oder untereinander vollbracht haben.Das flasht mich immer noch.Im Ernst:Die erlebte Gruppendynamik in den Workshops und außerhalb des Rahmens, haute selbst Michelangelos David vom Sockel!

Es war sehr spannend Einblicke in die Erarbeitungsprozesse zu bekommen und die Endresultate dieser Prozesse sehen zu dürfen.Einmal wieder andere Sicht-und Arbeitsweisen zu erfahren kann so ungemein bereichernd sein!Ich habe viele neue interessante Menschen kennen gelernt,und hoffe diese auch des weiteren konsultaktieren zu können.

So.Was ich ebenfalls mitgenommen habe sind Bauchkrämpfe und Gesichtsfalten vom vielen Lachen!Danke nochmals an das SpaßTeam.

Und auch ein großes Danke an die Verantwortlichen,die Leiter dieses perfekten Jugendkunstschulcamps!Nennen wir das Kind doch einmal beim Namen:Besser hätt´s nicht laufen können!

In dem Fall;alles Gute weiterhin and see u soon

Lea

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Angekommen

Angekommen. Noch nicht ganz zuhause, aber definitiv nicht mehr Schwarzwald. Festzustellen ist, dass es auch hier wunderbare Abendstimmungen gibt. Der Himmel leuchtet in in den wunderbarsten Rot-, Orange-, Magenta-, Cyan- und Blau- (bis ins Ultramarin) -tönen. Auch ist es doch um einiges wärmer als auf unserer Hütte – jedoch hätte ich sogar der Kälte getrotzt um doch noch ein weilen dort bleiben zu können. Im Grunde genommen war diese letzte Woche etwas, das ich selten erlebt habe: ich kann bis heute noch nicht alle Namen, bin jedoch mit jedem Einzelnen tiefer verbunden als mit vielen anderen Menschen die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Der Grund ist simpel aber schön: Kunst. Es war toll mit mehr als 40 kreativen Köpfen 5 Tage und mit manchen auch die Nächte zu verbringen. So sitze ich nun neben Rike auf dem Balkon rauche und denke über die letzten Tage nach. Es freut mich sehr neue, positive Menschen kennengelernt zu haben, mit denen zusammen ich schon sehr früh festgestellt habe, dass 5 Tage zu wenig sind. Deshalb wird nächste Woche weitergemacht. Wo steht noch nicht ganz fest, aber die Tatsache zählt. Nun bitte ich alle meine möglicherweise schlechte Grammatik und Zeichensetzung zu entschuldigen denn wir alle wissen, was gestern Abend war und nicht nur Hildur hat heute Morgen die Folgen davon gespürt. Vorfreude erfüllt mich nun wenn ich an November denke. Danke.

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vorbei.

Und nun bin ich zurück in Freiburg. All die anderen lieben Menschen sitzen vermutlich noch in Zügen und an Bahnhöfen. Heimreise. Abschiede. Zurück in der Zivilisation.

Was noch zu sagen bleibt: schön wars! Und Tschüss.

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Spuren im Waldgeflüster

Eben war die Installations-Gruppe im Wald um ihre Plastiken fotografieren zu lassen. Ja, Plastiken. Lion belehrte uns gestern, dass man von einer Skulptur redet, wenn man Material wegnimmt, und von einer Plastik, wenn Material zusammengefügt wird. Oder so ähnlich. Jedenfalls wissen wir nun, dass Hörplastiken entstanden sind. Vielen Dank Lion für diese wichtige Information.

Der Wald war wieder einmal unglaublich. Der Wind, der durch die Blätter flüstert. Die Sonne, die mit dem Schatten auf dem Boden spielt. Die Vögel, die ihre unterschiedlichsten Melodien durch die Bäume pfeifen. Und alles begleitet von dem lauten Knacken und Knistern unserer Schritte. Man sieht die Spuren, die wir hinterlassen haben. Hier und da immer wieder ein zertretener Ast, ein abgeknickter junger Baum. Eine gelbe Plastiktüte auf dem weichen Waldboden. Ein bisschen Metall in den Bäumen. Doch nicht nur der Wald wird sich auf die eine oder andere Weise an uns erinnern – auch die Einheimischen werden uns nicht so schnell vergessen. Willi Wangler, der zum Gedichte vorlesen eingeladen wurde. Die Nordic-Walking-Gruppe, die hier leider nur aufs Klo gehen konnte, da wir nicht genug Platz für ihr Vesper hatten. Die Herren, die immer wieder am Heimwerkern waren und die Fensterrahmen strichen, während wir im Haus herum geisterten. Und auch wir werden viele, spannende Erinnerungen an diesen Ort mitnehmen.

Es kommt Abschiedsstimmung auf.

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