Müdigkeit

Das Kunstcamp ist fast vorbei. Wir haben Hürden überwunden und waren – wenn es nicht anders ging – anders kreativ. Tage und Nächte zogen vorüber, was bleibt ist beim einen oder anderen zu allererst einmal Müdigkeit und die Gewissheit wunderbare Tage verbracht zu haben. Wir haben Momente erlebt, Kunst erfahren, Krisen überwunden und vielleicht das ein oder anderemal zu viel Bier getrunken.

Was zu sagen bleibt ist schlicht und einfach: “So.“.

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letzter Tag.

Nach einer langen Nacht in der Scheune mit Sangria, Wackelkontakten und den Backstreet Boys folgt heute der letzte Tag. Die Ruhe am Frühstückstisch regte dazu an, ein wenig zurück zu schauen und ich kann nur sagen: wow. Ein Danke an alle Jugendkunstschulen und all die anderen Menschen, die das hier möglich gemacht haben. Wir durften fünf spannende Tage voller Hochs und Tiefs erleben, durften experimentieren, uns selbst ausprobieren, neues entdecken. Durften nette, neue Leute kennen lernen, eine tolle Zeit mit all den neuen Bekanntschaften erleben. Durften zusammen Spaß haben, lachen, uns gegenseitig aus unseren Sinnkrisen retten.

Heute wird in einigen Gruppen noch viel gearbeitet, in anderen wird der Tag ruhiger angegangen. Auf jeden Fall wird heute geputzt, gefegt, gepackt. Aufräumen ist angesagt. Und heute Mittag geht es dann schon zurück nach Freiburg. Ein Abschied steht an. Jedoch nur ein Abschied vom Schwarzwald. Denn all die tollen Menschen hier werden sich an den Jugendkunstschultagen in Freiburg wieder sehen. Ich freu mich drauf!

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Ergebnisse

Eine spannende und super tolle Woche neigt sich langsam ihrem Ende zu. Alle Gruppen präsentierten ihre Arbeiten und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Der Workshop Performance machte mit einer klasse Aufführung den Anfang im Rathaus. “Spiel” war ihr Thema und abwechslungsreich ging es zur Sache.

Bei Malerei standen alle Zuschauer staunend im Raum. Die Augen glänzten und so mancher wollte nicht mehr an die eigenen Arbeiten denken wenn er diese krassen Bilder im Vergleich sah.

Die Fotopräsentation von den Designern war eindrucksvoll. Kunstvolle, ausgefallene Bilder mit extravaganten selbst gestalteten Flügeln, Hüten und Brillen.

Leider gab es bei einem Teil der Filmgruppe heute technische Probleme, wodurch ihr einer Film nicht fertiggestellt werden konnte. Doch allein die genialen Aufnahmen waren eine Präsentation wert!
Der andere Film nimmt Gestallt an und jeder der ihn sah starrte gebannt in den Bildschirm. Stimmungsvolle Momentaufnahmen des Waldes zauberten Lächeln auf die Gesichter und beim grusel-psycho-Part zuckte auch mal der ein oder andere zusammen.

Ebenso gut waren auch die Kunstwerke der Installationsgruppe. Es scheint beinahe so als würde sich der metallene Vogel in die Lüfte erheben und zu singen beginnen. Ich hätte niemals gedacht, dass man selbst mit Metall zu dem Thema Wald so viel machen kann. Kompliment an alle!

 

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Serienkiller.

Flo ist Massenmörder. Und nun sind alle tot. Spiel vorbei, alles aus.

In wenigen Stunden ist tatsächlich alles vorbei. Morgen Nachmittag geht es schon zurück. Dabei ist die Zeit hier so geflogen. Vorhin trug sie uns nach Breitnau, ins Rathaus, zur Performance-Gruppe. Mein Eindruck: sehr abstrakt, sehr verspielt, sehr geheimnisvoll. “Übelst geil”, war mein erster Ausruf zu der Präsentation. Hoffentlich kann ich das heute Abend noch häufiger sagen – nämlich bei den Werkstattpräsentationen der anderen Gruppen.

Außerdem muss heute noch gesagt werden (laut Lion): “Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein, ohne dich fahr ich heut Nacht nicht heim, ohne dich komm ich heut nicht zur Ruh’, das was ich will bist du!” So.

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Motivationslöcher.

Nach meinem Hoch vom Fertig-Sein des gestrigen Abends folgten heute mehrere Tiefs.

Der Tag begann damit den anderen Gruppenmitgliedern, die noch nicht fertig waren, zu helfen. Einerseits schön – eine Möglichkeit zu helfen, sozial zu sein und gutes Karma zu sammeln. Andererseits auch ein wenig frustrierend, da so viel Zeit verloren ging, ohne irgendeinen kreativen Prozess oder ein Weiter-Kommen auf meiner Seite.

Auf dieses erste kleine Motivationsloch folgte allerdings ein Hoch. Mich trieb es mit Skizzenbuch und Kamera in den Wald. Querfeldein, zwischen den Bäumen hindurch und die Wege aus den Augen verloren. Die frische Luft verschaffte mir wieder einen klaren Kopf und das leckere Essen kräftigte mich für die zweite Hälfte des Tages. Die ein weiteres Motivtionsloch mit sich brachte.

Da heute Abend unsere Ergebnisse des anderen Gruppen präsentiert werden sollen, schoben wir Skulpturen und Tische in unserer Arbeits-Scheune umher. Über die beste Position wurde dabei über mehr als eine Stunde diskutiert. Wieder ist mein Kopf matschig und meine Inspiration habe ich entweder im Wald oder im nächsten Motivationsloch verloren. Um mich wieder ein wenig ins nächste Hoch zu befördern, habe ich wieder Eindrücke in den anderen Gruppen gesammelt:

Die Design-Gruppe: Ist vorhin an unserer Scheune zum Foto-Shooting im Wald vorbei gezogen. Nun sitzen sie alle hoch konzentriert um einen Tisch und zeichnen. Lieber mal nicht zu lange stören.

Die Malerei-Gruppe: Hat mich gebeten, nachher wieder zu kommen. Sind wohl auch sehr beschäftigt heute.

Die Film-Gruppe: Arbeitet und sieht hochproduktiv aus. Hier rauchen die Köpfe so sehr, dass immer wieder Raucherpausen vor der Scheune benötigt werden. Sie selbst sagen über sich: Wow, wow, wow! Bester Workshop hier im Wald.

Nun fehlt nur noch die Performance-Gruppe. Aber da dürfen wir heute Abend ja auch alle mal schauen gehen. Ich bin gespannt!

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